Von Herzen auf ein Neues!
Bei jedem neuen Jahreswechsel schlagen wir uns darum unsere Rückblicke, Vorsätze und guten Wünsche mit unserem Umfeld zu teilen. Wenn wir ganz ehrlich sind, geht es dabei im Falle von uns Newsletter-Verfasserinnen um Präsenz. Man nennt diese Präsenz auch Marketing. Entsprechend wird der Januar laut. Gleichzeitig bedeutet laut auch, dass man im Lärm untergeht, oder weil wir Konsumentinnen und Konsumenten nicht vollends auf den Kopf gefallen sind, man auch ganz einfach im Spam landet und entsorgt wird. Recht so. Recht so?
Eigentlich mache ich hier genau dasselbe. Klever wie ich bin, wähle ich einfach einen anderen Jahreswechsel. Er kommt mir perfekt gelegen. Denn heute soll das Jahr des Feuerpferdes beginnen und sich das Jahr der Schlange verabschieden – Feurige Energie zum Guten nach einem Jahr des Häutens einer sich windenden Schlange. Zusätzlich provoziert der für besagten Jahreswechsel verantwortliche Neumond eine Sonnenfinsternis. Wenn das nicht ein Zeichen ist, das gedeutet werden kann.
Ich stehe einfach hier und staune.
Wenn schon reflektieren, dann muss ich mir ehrlich eingestehen, dass die Welt sich zurzeit selber aus den Angeln hebt. Fairerweise sei zu ihrer Verteidigung bemerkt, dass nicht die Welt spinnt, sondern die Menschheit sich selber keinen Gefallen tut. Denn alle von uns gefürchteten Gefahren oder sich zeigenden Probleme sind eigens von Menschenhand kreiert.
Also staune ich darüber, wieso wir uns das wohl antun. Seit einigen Jahren, wenn ich mit Vorträgen auf der Bühne stehe, frage ich mein Publikum, wer hier im Saal in Frieden, Gesundheit, Wohlstand, in gegenseitigem Respekt und bedingungsloser Liebe leben möchte. Alle Hände gehen hoch und ich hake nach, wie es also sein kann, dass wir es nicht auf die Reihe bringen gemeinsam zu leben. Wir alle wollen dasselbe. Wir wollen gesehen, gehört und geliebt werden. Warum wir somit die Welt aus den Angeln heben würden, könne ich nicht sagen. Was mir aber auffallen würde, sei: Wie kann es sein, dass wir in einer westlichen Kultur, wo wir im Grundgesetz beschrieben »alle« vor dem Gesetzt gleich sind, unseren Kindern beibringen, dass sie für ihre Rechte einstehen und kämpfen sollen? Warum bringen wir ihnen nicht bei, dem Gegenüber genau dieselben Rechte zu gewähren, die wir selber schon haben? Vielleicht würde sich dann die Dynamik verändern.
Vermutlich ist mein Wunsch nach einer friedvollen Welt ein hilfloser. Sei’s drum. Ich staune jedes Jahr weiter und hoffe als alter Romantiker insgeheim, dass heuer die verführerische Schlange sich nachhaltig gehäutet vom Acker macht und das Feuerpferd energiereiches Licht ins Dunkel bringt. Ich wünsche uns allen Offenheit und Klarheit für eine lebenswerte, gemeinsame Zukunft.
Soviel zu meinem Marketing und meiner Präsenz. Ich bin dann mal da, staune und bleibe erreichbar.
Trust your smile,
Fabian Schmid
Veränderung | Entwicklung | Führung | Haltung klarheit@fabianschmid.info +41 79 413 02 27
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